Kassettentüren – stilvoll und elegant

Kassettentüren – stilvoll und elegant

Die Kassettentüren zeichnen sich im Allgemeinen dadurch aus, dass sie recht einfach gemacht sind – es handelt sich in der Regel bloß um mehrere waagrechte und senkrechte Bretter, die so zusammengefügt sind, dass sie eine Tür ergeben, die dank der Versteifungen in ihrem Inneren stabil ist und gut zusammenhält. Auffällig ist, dass zudem einige Flächen in der Türfläche frei bleiben. Dies bietet dem Gestalter die Möglichkeit, mit weiteren Ausstattungen und Verzierungen wie etwa Glas und Holz zu arbeiten. Die anfänglich freibleibenden Felder bezeichnet man auch Kassetten: daher sind sie namengebend für die Kassettentüren.

Bei den einfachsten Arten von Kassettentüren können einfache hölzerne Platten als Füllung für diese Kassetten herhalten; für mehr anspruchsvolle Gemüter werden aber klassisch sehr gerne verleimte, massive Bretter verwendet, die in unterschiedlichen Ausrichtungen eingefügt werden. Zu beachten ist, dass die Füllungen bei der Montage nicht mittels Rahmenbrettern zusammengefügt werden sollten, da sich andernfalls Risse im Holz bilden könnten, wenn die Füllungen später unter dem Einfluss von Temperatur, Nässe und Witterung schrumpfen oder sich ausdehnen. Sie sollten möglichst frei beweglich sein.

Kassettentüren haben eine lange Tradition. Man findet sie heutzutage noch in zahlreichen älteren Wohngebäuden. Experten können das Alter, manchmal sogar den Anfertigungsort der Tür nur anhand des Aussehens der Kassettentür erkennen. Kassettentüren, die dem altertümlichen Stil nachempfunden sind, sind auch heute noch sehr beliebt und werden gerne verwendet.

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